Was ist Square Dance? Square Dance ist Spaß im Quadrat Square Dance ist ein amerikanischer Volkstanz, bei dem Gruppen von jeweils vier Paaren auf Zuruf tanzen. Ein Aus-rufer, der Caller, sagt (oder besser singt) zur Musik immer neue Figuren, die die Tänzer ausführen. Auch wenn es durch die fließende Bewegung so aussieht: die Folge der Figuren ist nicht auswendig gelernt, sondern wird vom Caller laufend neu zusammengestellt. Dadurch ist das Tanzen immer abwechslungsreich. Jeder kann mitmachen Square Dance ist an kein Alter gebunden und offen für Singles und Paare. Auch Leute, die beim Standardtanz zwei linke Füße haben, können beim Square Dance eine Menge Spaß haben. Obwohl die Kommandos in englischer Sprache erfolgen, sind Englischkenntnisse nicht erforderlich: Namen und Ausführung der Figuren werden zusammen erlernt. Hierfür wird jährlich ein Kurs angeboten, der in der Regel im Herbst beginnt. Während sich neue Calls zunächst langsam verbreiteten, entwickelte sich in den späten 50er Jahren eine wahre Flut davon. "Square Thru" (das schon seit einigen Jahrhunderten namenlos in Contras getanzt wurde) bekam einen Namen und wurde 1957 vorgestellt. Andere neue Figuren wurden geschaffen und benannt, der Charakter des Square Dance veränderte sich. Bald wurden 16 Calls in Classes unterrichtet, dann 20, dann 32 und dann ... heute sind es 66 Figuren, die das Mainstream-Programm verkörpern. In den frühen 60er Jahren begann Les Gotcher, ein Caller, der weit herumkam, eine neue Technik zu benutzen, die sich weit verbreitete. Bei der scheinbar endlosen Flut neuer Calls fanden die Caller heraus, daß Erfahrungsunterschiede der Tänzer dadurch ausgeglichen werden konnte, daß neue Calls während der verschiedenen Tips bei Veranstaltungen gelehrt wurden. Dadurch daß die Calls dann für alle neu waren, hatten auch die nicht so erfahrenen Tänzer die Chance, sie erfolgreich auszuführen. Manchmal waren die Tänzer frustriert, da das Lernen neuer Calls niemals endete. Man versuchte eine Standard Liste zu erstellen. Die nationale Zeitschrift Sets in Order tat dies zusammen mit einem Golden Ribbon Committee. Sie erstellten eine Liste mit 50 Calls, die jeder kennen sollte. Bald zeigte sich, daß einige neue Calls, die nicht auf der Liste mit den 50 Basics standen, große Akzeptanz fanden. Also wurde eine zusätzliche Liste mit 25 Calls erstellt. Man hoffte damit ein stabiles, gleichbleibendes Gerüst mit Calls zu schaffen, das als Einstiegsmöglichkeit für neue Tänzer gedacht war. Die Entwicklung des Square Dance stand jedoch nicht still. Caller und Tänzer fanden immer wieder Gefallen an neuen Calls, die man dann nicht aus der Standard Liste herauslassen konnte. Die nachfolgende Tabelle soll einen kurzen Überblick der Entwicklung des derzeitigen Mainstream-Programms geben (in der vom CALLERLAB vorgeschlagenen Lehrfolge). Letzte Änderung 03. März 2012
In den frühen 60er Jahren begann Les Gotcher, ein Caller, der weit herumkam, eine neue Technik zu benutzen, die sich weit verbreitete. Bei der scheinbar endlosen Flut neuer Calls fanden die Caller heraus, daß Erfahrungsunterschiede der Tänzer dadurch ausgeglichen werden konnte, daß neue Calls während der verschiedenen Tips bei Veranstaltungen gelehrt wurden. Dadurch daß die Calls dann für alle neu waren, hatten auch die nicht so erfahrenen Tänzer die Chance, sie erfolgreich auszuführen.
Manchmal waren die Tänzer frustriert, da das Lernen neuer Calls niemals endete. Man versuchte eine Standard Liste zu erstellen. Die nationale Zeitschrift Sets in Order tat dies zusammen mit einem Golden Ribbon Committee. Sie erstellten eine Liste mit 50 Calls, die jeder kennen sollte. Bald zeigte sich, daß einige neue Calls, die nicht auf der Liste mit den 50 Basics standen, große Akzeptanz fanden. Also wurde eine zusätzliche Liste mit 25 Calls erstellt. Man hoffte damit ein stabiles, gleichbleibendes Gerüst mit Calls zu schaffen, das als Einstiegsmöglichkeit für neue Tänzer gedacht war. Die Entwicklung des Square Dance stand jedoch nicht still. Caller und Tänzer fanden immer wieder Gefallen an neuen Calls, die man dann nicht aus der Standard Liste herauslassen konnte.
Die nachfolgende Tabelle soll einen kurzen Überblick der Entwicklung des derzeitigen Mainstream-Programms geben (in der vom CALLERLAB vorgeschlagenen Lehrfolge).
Letzte Änderung 03. März 2012